Geschichte

Die Anfänge des heutigen Kur-und Heilbades Glücksburg an der
Flensburger Förde reichen zurück bis in das Hohe Mittelalter.
Zisterzienser Mönche erbauten zu Anfang des 13.Jahrhunderts
(1210) das Rudekloster, das nach der Reformation 1538
säkularisiert, danach mit den Jahren baufällig und schließlich
1582 abgerissen wurde. An seiner Stelle ließ Herzog Hans der
Jüngere von Schleswig-Holstein-Sonderburg (1545-1622) in
fünfjähriger Bauzeit ein mächtiges Wasserschloß errichten, das
1587 eingeweiht wurde und noch heute zu den schönsten
Renaissance-Wasserschlössern Deutschlands zählt. Der Wahlspruch
des Erbauers „Gott gebe Glück mit Frieden“ stiftete den Namen
des Schlosses und der entstehenden, blühenden Residenz der
Herzöge.
1872 wurde das erste „Curhaus“ eingeweiht. Damit begann die
Entwicklung Glücksburgs zum Fremdenverkehrs- und Badeort, die
mit der Anerkennung der Stadtrechte im Jahre 1900 gekrönt
wurde. Während der Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg konnte die
Stadt von etwa 6500 Einwohnern sich den Ruf eines modernen,
anerkannten Ostsee-Heilbades an der Flensburger Förde erwerben.
